Die Werbung wird zusehends transzendenter.
Soeben hat Stefan Petzner seinem Lebensmenschen im Jenseits ein Ergebnis beschert, das er zu Lebzeiten nie erreichen konnte. Damit wandelt Jörg Haider auf den Spuren von Jesus Christus, der, sogar ohne wahrscheinlich jemals gelebt zu haben, eine absolute Mehrheit der der Gläubigen in Österreich hinter sich versammeln kann. Bei diesem Potenzial kann auch ein Kampagne mit den allerdreistesten Propagandalügen nichts ausrichten dachte sich vermutlich Jung von Matt an der Donau: Wie die Fachmedien Horizont und Etat berichten startet die Katholische Kirche jetzt ihre von JvM gestaltete und auf von Epamedia zur Verfügung gestellten Flächen affichierte Plakatkampagne.

Zu Ostern ist Jesus Christus von den Toten auferstanden. Ja genau… und Benco macht stark und schlau.
6 Responses to Jung von Matt und Stefan Petzner: Werbung fürs Jenseits
ritchie / datadirt
March 12th, 2009 at 16:46
Ach wo, Jesus ist zu Ostern höchstens aufgestanden, um sich in der Früh ein Bier gegen den Kater zu holen.
hans maier
April 9th, 2009 at 18:19
echt lustig sich über die religiösen Gefühle andere lustig zu machen… wannsinnig tolerant !
alm
April 10th, 2009 at 13:59
1. Wo genau passiert hier das Sich-Lustigmachen über religiöse Gefühle?
2. Warum sind religiöse Gefühle schützenswert bzw. gegenüber allen anderen Gefühlen gesetzlich privilegiert?
datenschmutz.net
May 1st, 2009 at 20:07
Blogistan Panoptikum KW15 2009…
Das lange faule Osterwochenende verzeichnete dank des guten Wetters neue Offline-Rekorde – dennoch hat sich in der Blogosphäre einiges getan – höchste Zeit also fürs verspätete Oster-Panoptikum!
……
koksschnecke
October 17th, 2009 at 22:46
Soweit ich weiß, ist es eigentlich nicht bestritten, dass Jesus gelebt hat, nur die Auferstehung, die Wunder und weitere “übersinnliche” Ereignisse seines Lebensberichts stehen in Frage. Jedenfalls steht es auch so bei Wikipedia.
alm
October 17th, 2009 at 23:01
Natürlich gibt es viele die bestreiten, dass es den biblischen Jesus gegeben hat und dass mit den Geschichten in der Bibel möglicherweise auf eine reale Person Bezug genommen wird, kann sein. Der eigentliche Punkt ist vielmehr: Bei diesen offensichtlichen Märchen und mutmaßlichen Spurenelementen historischer Wahrheit, kann da überhaupt noch von einer historischen Person gesprochen werden?